Kinder sind aktiv, selbstständigund neugierig

Unser Bild vom Kind
Kinder sind neugierige, aktive, eigenständige Menschen, die durch eigene Erfahrungen und unbeirrbares Tun Herausforderungen meistern und Unabhängigkeit und Selbständigkeit entwickeln.

Das Bild vom Kind wird geprägt von der Überzeugung, dass Kinder über ein großes Maß an Kompetenzen verfügen und interessiert sind, diese zu erweitern.

Sie zeichnen sich dabei durch Energie und Kreativität, sowie durch eine eigene Kultur aus, in der Realitätssinn und Fantasie eng miteinander verknüpft sind.

Willkommen im Kindertreff Eichen

Jedes Kind ist eine eigenständige Persönlichkeit, die eigene Fähigkeiten und Individualität in die Kindertagesstätte einbringt. Jedes Kind ist von Natur aus spontan, bedürfnisorientiert, offen, ehrlich und direkt. Wichtigste Aufgabe der pädagogischen Fachkräfte ist es, das Kind dort abzuholen, wo es steht, es zu begleiten, zu beobachten, zu unterstützen und zu bestärken. Wir finden uns in dem Zitat von Erich Kästner wieder:

„Nur wer erwachsen wird und ein Kind bleibt,
ist ein Mensch.“

In unserem umfassendes Einrichtungskonzept beschreiben wir viele Themen unserer pädagogischen Arbeit und unseres Angebotes als Familienzentrum. An dieser Stelle möchten wir mehr zu einzelnen, uns besonders am Herzen liegenden Punkten darstellen:

Kinderschutz

„Kinder werden nicht erst zu Menschen, sie sind schon welche."(Korczak)

In unserem Kindergarten hat jedes Kind ein Recht auf eine zugewandte Betreuung, Erziehung und Bildung, auf die Unversehrtheit seines Körpers und seiner Seele. Jedes Kind hat ein Recht auf eine glückliche Kindheit, die es zu einem autonomen, selbstbewussten und selbstständigen Erwachsenen werden lässt. Wir möchten Kinder unterstützen sich in einer demokratischen Partnerschaft zu entwickeln. Unsere familienergänzende Arbeit bewegt sich in einem angemessenen Zusammenspiel zwischen Nähe und Distanz. Daher ist es notwendig folgende Haltung des Personals nach dem Gedanken von J. Maywald aus dem Jahr 2012 zu leben: „Ein am Wohl des Kindes ausgerichtetes Handeln ist dasjenige, welches die an den Grundrechten und Grundbedürfnissen von Kindern orientierte, für das Kind jeweils günstigste Handlungsalternative wählt."

Das heißt, es gibt keine generellen Handlungsweisen: ein stilles, schüchternes Kind braucht in einer entsprechenden Situation vielleicht Hilfe und Aufmunterung, während ein dominantes, selbstbewusstes Kind in der gleichen Situation vielleicht zum Überdenken und Zurücknehmen bewegt werden sollte. Der Erwachsene hat die Aufgabe eine Situation abhängig vom einzelnen Kind empathisch zu begleiten und ständig ein authentisches Verhalten zu entwickeln. Der Erwachsene sollte die Reife und Lebenserfahrung haben, Kinder individuell und fachlich zu betreuen. (Das vollständige Kinderschutzkonzept kann auf Anfrage bei uns eingesehen werden.)

Inklusion, Partizipation

Wir sehen es als unsere Aufgabe, die vielfältigen Lebensweisen aller Kinder und Familien in den Kitalltag einzubeziehen. Jedes Kind wird mit seiner Lebenssituation, seiner Persönlichkeit und seinen individuellen Bedürfnissen gesehen. Jedes Kind ist willkommen und erfährt die gleichen Rechte.

Die Teilhabe aller Kinder (Partizipation) im Alltag, als auch die Beteiligung der Familien an den Erlebnissen der Kita ist uns wichtig. Kein Kind und keine Familie sollen sich ausgegrenzt fühlen. Daher werden besonders die Kinder im Kindergartenalltag in Entscheidungsprozesse einbezogen. Sie erhalten Möglichkeiten, ihre Meinung zu äußern und ihre Wünsche mitzuteilen. Dazu gehört für uns auch, den Kindern alters- und entwicklungsgemäße Abstimmungsmethoden oder auch Beschwerdemöglichkeiten an die Hand zu geben.

Für die Eltern gibt es zum einen das Gremium des Elternrates, das als Sprachrohr der Eltern Wünsche und Bedürfnisse vertreten und unterstützend für die Einrichtung tätig werden kann, aber z.B. auch Feste und Aktionen mitgestaltet.

Durch unsere kulturelle und individuelle Zusammensetzung sehen wir uns als eine wertvolle Bereicherung für Kinder und Familien. Wir lernen täglich miteinander und voneinander. Hierzu tragen auch wesentlich unsere MitarbeiterInnen bei, die ein Spiegelbild der kulturellen und sprachlichen Hintergründe der uns besuchenden Familien abbilden.

Durch die gemeinsame Bildung, Betreuung und Erziehung erfahren und erleben die Kinder sowohl Gemeinschaft als auch Individualität. Die Kinder wachsen gemeinsam auf und empfinden Vielfältigkeit als selbstverständlich.

Bewegung

„Bewegung ist eine elementare Form des Denkens“(Jean Piaget)

Der Bildungsbereich Bewegung hat das Ziel, Kindern vielfältige Möglichkeiten zu bieten, die Welt durch Bewegung selbst zu entdecken und ein Gefühl für ihren eigenen Körper zu erhalten.

Sich selbst wahrzunehmen und die Grenzen sowie Fähigkeiten und Möglichkeiten des eigenen Körpers zu spüren, sind wichtige Erfahrungen für die Kinder. Darauf bauen sie ihr Selbstbild auf und lernen, wer sie sind, was sie können und was sie wollen. Wir haben die Aufgabe den Kindern eine passende Umgebung für die Bewegungsentwicklung zu schaffen und sie mit gezielten Spielen und Aufgaben zu fördern. Daher zieht sich die Bewegungsförderung wie ein roter Faden durch unseren Kitaalltag und „öffnet so das Tor zum Lernen“.

Neben den täglichen Möglichkeiten, die Bewegungsräume (innen wie außen) und zahlreichen Materialien zu nutzen, bietet unsere Einrichtung den Kindern zusätzliche besondere Möglichkeiten durch die Zusammenarbeit mit unseren Kooperationspartnern, der „Kleinen Ballschule“, einer Abteilung des VFL Gummersbach und der Voltigier- und Reitsportgemeinschaft 20*10 Happach.

Unsere Zertifizierung als Bewegungskindergarten ist in Arbeit.

Sprache

Jedes Kind erschließt sich die Sprache durch eigenes Erleben im alltäglichen Handeln. Die sprachliche Entwicklung korrespondiert mit allen Entwicklungsbereichen. Unser Ziel ist es, für alle Kinder eine Vielzahl an herausfordernden Sprachanlässen zu schaffen, zur Förderung der individuellen Sprachkompetenz und Kommunikationsfähigkeit. In diesem Zusammenhang achten wir darauf, dass die räumliche Gestaltung und die zur Verfügung stehenden Materialien zahlreiche Impulse zum Sprechen bieten.

Alltagsintegrierte Sprachbildung zieht sich unserer Meinung nach durch alle Bildungsbereiche und ist demnach kein „Extra-Programm“, sondern wird in den gesamten Kitalltag eingebunden.

Dabei stellen wir sprech- und sprachförderliche Bedingungen für die Kinder her. Das Kind soll in seinem Sprach – Raum heimisch werden und durch das Üben von sprachlichen Ausdrucksformen allmählich zu einer Sprachautomatisierung gelangen.

Für Kinder mit einem „anders“- sprachlichen Hintergrund, ist dieser Aspekt von besonderer Bedeutung. Begriffsbildung und Begriffserweiterung sind Basisziele und finden sich in der täglichen Arbeit.

Unsere umfangreiche Kindergartenbücherei bietet inzwischen auch eine stetig wachsende Anzahl an Büchern in verschiedenen Sprachen an. Diese werden sowohl von unseren zweisprachigen Mitarbeiterinnen genutzt als auch an Familien ausgeliehen.